Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug

Eine Aufenthaltserlaubnis für ausländische Familienangehörige zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt und verlängert.

Die Regelungen finden weit gehend Anwendung bei Aufenthaltstiteln zur Herstellung und Wahrung einer lebenspartnerschaftlichen Gemeinschaft. Bei den Regelungen zum Familiennachzug gibt es unterschiedliche Voraussetzungen.

Beim Familiennachzug zu Ausländerinnen und Ausländern sind die Voraussetzungen anders als die beim Nachzug zu deutschen Staatsangehörigen. Auch bei Kindern werden andere Maßstäbe angelegt.

Für den Familiennachzug zu Asylberechtigten, anerkannten Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und Resettlement-Flüchtlingen gelten erleichterte Voraussetzungen. Allerdings ist der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten durch eine gesetzliche Regelung derzeit bis zum 16.03.2018 ausgesetzt.

Die Mitarbeiter der Ausländerbehörde beraten Sie gern, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, und ob Ausnahmen im Einzelfall möglich sind.

Bearbeitungszeitraum:

Der Bearbeitungszeitraum ist abhängig von der Art der beantragten Aufenthaltserlaubnis, den vorgelegten Unterlagen sowie den gegebenenfalls noch zu beteiligenden Behörden.   

Formulare:

Ihr Weg zur Antragstellung


Voraussetzungen

  • die Ehe oder das Verwandtschaftsverhältnis wird nicht ausschließlich zu dem Zweck geschlossen oder begründet, Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet zu ermöglichen
  • eine familiäre Lebensgemeinschaft besteht oder wird aufgenommen
  • hier lebende Familienangehörige sind deutsche Staatsangehörige oder besitzen einen Aufenthaltstitel (außer Schengenvisum)
  • ausreichender Wohnraum ist vorhanden
  • die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen werden erfüllt, zum Beispiel gesicherter Lebensunterhalt und ausreichender Krankenversicherungsschutz (In einigen Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden)

Nachzug zu Ehegatten oder Lebenspartnern

  • beide Ehegatten haben das 18. Lebensjahr vollendet
  • es gibt keine Anhaltspunkte, die die Annahme begründen, dass einer der Ehegatten zur Eingehung der Ehe genötigt wurde
  • einfache deutsche Sprachkenntnisse sind nachgewiesen (A1)

Kindernachzug

  • beide Eltern oder der allein sorgeberechtigte Elternteil besitzen einen Aufenthaltstitel (außer Schengenvisum)
  • das Kind ist minderjährig und ledig und reist vor Vollendung des 16. Lebensjahres oder gemeinsam mit seinen Eltern nach Deutschland ein


Gebühren

Eine Übersicht der gängigen Gebühren für die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln finden Sie hier: Gebühren für elektronische Aufenthaltstitel (eAT).

Bitte beachten Sie, dass bei Barzahlungen ab 10,00 EUR eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,00 EUR erhoben wird. Die bargeldlose Bezahlung mit EC-Karte wird daher empfohlen.

Befreiungen

  • Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis ist gebührenfrei, wenn Sie zur Bestreitung des Lebensunterhalts auf den Bezug öffentlicher Mittel angewiesen sind. Hierzu bringen Sie bitte entsprechende aktuelle Unterlagen (beispielsweise den Bescheid des Jobcenters oder der Grundsicherung) oder Ihren Düsselpass mit.

Ermäßigungen

  • Minderjährige zahlen in der Regel die Hälfte der Gebühr.        


Benötigte Unterlagen

  • gültiger Nationalpass
  • Nachweis über die Sicherstellung des Lebensunterhalts
  • ausreichenden Krankenversicherungsschutz
  • Nachweis über erforderliche Sprachkenntnisse
  • Personenstandsurkunde (Geburts-, Heiratsurkunde)
  • unter Umständen: Nachweis über ausreichenden Wohnraum
  • ein aktuelles Lichtbild ("Biometriefoto") gemäß der Fotomustertafel der Bundesdruckerei GmbH

Zur Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln benötigen Sie einen Termin. Ungefähr 6 bis 8 Wochen vor Ablauf Ihrer Aufenthaltserlaubnis wird Ihnen ein Termin schriftlich mitgeteilt. Bitte melden Sie sich, falls dies nicht geschieht oder Sie an einem vorgeschlagenen Termin verhindert sind.

Für die rechtzeitige Antragstellung sind Sie selbst verantwortlich.

Bitte beachten Sie: Aufenthaltstitel werden nur noch als eigenständige Dokumente mit elektronischem Speicher- und Verarbeitungsmedium ausgestellt.

Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Eine formlose Antragstellung ist möglich. Nur wenn Sie erstmals in Düsseldorf eine Aufenthaltserlaubnis beantragen, müssen Sie ein Antragsformular ausfüllen.

Die Beantragung kann nicht telefonisch erfolgen.



Suche

Suche ...

Zuständiges Amt


Abteilung Kommunale Ausländerbehörde - 33/3
Willi-Becker-Allee 7,
40277 Düsseldorf

E-Mail: auslaenderamt@duesseldorf.de
Telefon: 0211 8991

Eine Aufenthaltserlaubnis für ausländische Familienangehörige zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt und verlängert.

Die Regelungen finden weit gehend Anwendung bei Aufenthaltstiteln zur Herstellung und Wahrung einer lebenspartnerschaftlichen Gemeinschaft. Bei den Regelungen zum Familiennachzug gibt es unterschiedliche Voraussetzungen.

Beim Familiennachzug zu Ausländerinnen und Ausländern sind die Voraussetzungen anders als die beim Nachzug zu deutschen Staatsangehörigen. Auch bei Kindern werden andere Maßstäbe angelegt.

Für den Familiennachzug zu Asylberechtigten, anerkannten Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten und Resettlement-Flüchtlingen gelten erleichterte Voraussetzungen. Allerdings ist der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten durch eine gesetzliche Regelung derzeit bis zum 16.03.2018 ausgesetzt.

Die Mitarbeiter der Ausländerbehörde beraten Sie gern, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, und ob Ausnahmen im Einzelfall möglich sind.

Bearbeitungszeitraum:

Der Bearbeitungszeitraum ist abhängig von der Art der beantragten Aufenthaltserlaubnis, den vorgelegten Unterlagen sowie den gegebenenfalls noch zu beteiligenden Behörden.   

Formulare:

Eine Übersicht der gängigen Gebühren für die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln finden Sie hier: Gebühren für elektronische Aufenthaltstitel (eAT).

Bitte beachten Sie, dass bei Barzahlungen ab 10,00 EUR eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,00 EUR erhoben wird. Die bargeldlose Bezahlung mit EC-Karte wird daher empfohlen.

Befreiungen

  • Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis ist gebührenfrei, wenn Sie zur Bestreitung des Lebensunterhalts auf den Bezug öffentlicher Mittel angewiesen sind. Hierzu bringen Sie bitte entsprechende aktuelle Unterlagen (beispielsweise den Bescheid des Jobcenters oder der Grundsicherung) oder Ihren Düsselpass mit.

Ermäßigungen

  • Minderjährige zahlen in der Regel die Hälfte der Gebühr.        

Feedback

Wie finden Sie unser neues Angebot?
Geben Sie uns hierzu bitte ein Feedback.