Einbürgerung nach Ermessen

Für einige Personengruppen gibt es Sonderregelungen bei der Einbürgerung. Die Entscheidung über diese Anträge liegt im Ermessen der Einbürgerungsbehörde.

Bearbeitungszeitraum:

Der Bearbeitungszeitraum ist vom Einzelfall abhängig.

Bei Antragsabgabe kann eine realistische Abschätzung erfolgen.

Formulare:

Ihr Weg zur Antragstellung


Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

  • Sie sind asylberechtigt, ausländischer Flüchtling oder staatenlos und leben seit sechs Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet (§ 8 StAG).
  • Sie sind freizügigkeitsberechtigt, im Besitz einer anrechungsfähigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Niederlassungserlaubnis.
  • Sie sind bereit, Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben.
  • Sie sind nicht vorbestraft.
  • Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
  • Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • Sie haben Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest).
  • Sie bestreiten den Ihren Lebensunterhalt Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen dauerhaft ohne Inanspruchnahme von öffentlicher Leistungen und ohne einen theoretischen Anspruch auf diese Leistungen zu haben.

Hinweis: Haben Sie einen Ehegatten oder Lebenspartner, der noch nicht so lange im Bundesgebiet lebt und/oder minderjährige Kinder, wenden Sie sich bezüglich einer möglichen Einbürgerung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für Minderjährige unter 16 Jahren ist der Antrag von den Eltern beziehungsweise dem allein sorgeberechtigten Elternteil zu stellen. Das alleinige Sorgerecht ist nachzuweisen (beispielsweise durch ein Gerichtsurteil). 

Minderjährige, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, stellen den Antrag selbst. 

Bei gesetzlich Betreuten ist ein Nachweis über die Betreuung einzureichen. Soweit ein Einwilligungsvorbehalt nach § 1903 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht, bedarf der Antrag der Zustimmung des Betreuers. 

Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Mehrstaatigkeit: Wünschen Sie Informationen über die Voraussetzungen einer Einbürgerung ohne Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Gebühren

Die Einbürgerung kostet für Erwachsene 255,00 Euro. Minderjährige, die alleine eingebürgert werden, zahlen ebenfalls 255,00 Euro.

Für mit einzubürgernde minderjährige Kinder beträgt die Gebühr 51,00 Euro pro Person.

Die Hälfte der Gebühr ist bei Antragsabgabe zu zahlen.

Bitte beachten Sie, dass bei Bezahlung einer Gebühr mit Bargeld eine Zusatzgebühr in Höhe von 1,00 Euro zu erheben ist. Beträge unter 10,00 Euro sind hiervon ausgenommen.

Befreiungen

  • Befreiungen sind im Einzelfall auf Antrag möglich.

Ermäßigungen

  • Ermäßigungen sind im Einzelfall auf Antrag möglich.


Benötigte Unterlagen

In einem ersten Beratungsgespräch informieren wir Sie ausführlich zu den Voraussetzungen und zum Ablauf des Einbürgerungsverfahrens. Sie erhalten eine individuelle Liste über die erforderlichen Unterlagen.

Für einen Beratungstermin und die Abgabe des Einbürgerungsantrags benötigen Sie einen Termin.

Einen Beratungstermin erhalten Sie unter Telefon 0211 - 89 21 020.

Einen Termin zur Antragsabgabe (immer nur nach vorheriger persönlicher Beratung) können Sie unter Termin-Online oder unter Telefon 0211 - 89 21 020 vereinbaren.



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Zuständiges Amt


Abteilung Kommunale Ausländerbehörde - 33/3
Willi-Becker-Allee 7,
40277 Düsseldorf

E-Mail: auslaenderamt@duesseldorf.de
Telefon: 0211 8991

Für einige Personengruppen gibt es Sonderregelungen bei der Einbürgerung. Die Entscheidung über diese Anträge liegt im Ermessen der Einbürgerungsbehörde.

Bearbeitungszeitraum:

Der Bearbeitungszeitraum ist vom Einzelfall abhängig.

Bei Antragsabgabe kann eine realistische Abschätzung erfolgen.

Formulare:

Die Einbürgerung kostet für Erwachsene 255,00 Euro. Minderjährige, die alleine eingebürgert werden, zahlen ebenfalls 255,00 Euro.

Für mit einzubürgernde minderjährige Kinder beträgt die Gebühr 51,00 Euro pro Person.

Die Hälfte der Gebühr ist bei Antragsabgabe zu zahlen.

Bitte beachten Sie, dass bei Bezahlung einer Gebühr mit Bargeld eine Zusatzgebühr in Höhe von 1,00 Euro zu erheben ist. Beträge unter 10,00 Euro sind hiervon ausgenommen.

Befreiungen

  • Befreiungen sind im Einzelfall auf Antrag möglich.

Ermäßigungen

  • Ermäßigungen sind im Einzelfall auf Antrag möglich.

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